EIS-ABC

Im Eiskunstlauf gibt es eine Menge Sprünge, Pirouetten, Schritte und spezielle Fachbegriffe. Das EIS- ABC erklärt die wichtigsten Elemente und Regeln. Das EIS-ABC liefert Tipps und wichtige Informationen rund um das Eiskunstlaufen.

AUSRÜSTUNG  1)Schlittschuhe 2)Kufen 3) Checkliste

1) Schlittschuhe

Die Schlittschuhe sind das wichtigste Utensil zum Eiskunstlaufen- Generell kann man sagen: Je schwieriger die Figuren, desto härter muss der Schuh sein.
Die Eiskunstlaufschuhe für Fortgeschrittene Läufer unterscheiden sich von Hobbyschuhen durch ihre Härte. Der Fuss ist darin sehr fest verankert und lässt sich nicht mehr gross bewegen. Die Seiten und der Schaft (Rückseite) sind sehr hart, teilweise sogar mit speziellen Materialien verstärkt. Die Schuhe sind dicker als herkömmliche Schlittschuhe und auch stark gefüttert. Profischlittschuhe sind immer aus Leder, da sich Lederschuhe irgendwann dem Fuss anpassen. Die harten Schuhe gewährleisten einen optimalen Halt für Sprünge und Pirouetten. Deswegen muss der Härtegrad auch steigen, wenn man mit Doppel­ oder Dreifachsprüngen beginnt. Bei der Landung eines Sprungs muss der Fuss ein Vielfaches des Körpergewichts abfangen. Deshalb sind stabile und belastbare Schuhe ein Muss.
Die Schlittschuhe für Fortgeschrittene sind auch etwas schwerer als normale.
Die Profischlittschuhe sind im Preis auch sehr deutlich teurer als normale Schlittschuhe, doch sie sind für einen ambitionierten Läufer bzw. Läuferin sehr wichtig. An den Schlittschuhen sollte nicht gespart werden. Sie müssen optimal an den Fuss passen und dürfen nicht drücken. Von ganz harten Schuhen bekommt man zwar manchmal Blasen, aber ein guter Lederschuh passt sich irgendwann dem Fuss an und drückt nicht mehr.
Es ist wichtig, dass man verschiedene Modelle vergleicht und anprobiert. Nur so findet man den optimalen Schuh, in dem man sich auch sicher fühlt und somit schwierige Figuren machen kann.
Wie lange ein Schlittschuh hält, ist von seiner Qualität, von der Belastung und von der Pflege abhängig.
 

2) Kufen

Genau wie bei den Schlittschuhen gibt es bei den Kufen auch hunderte verschiedene Modelle, die ganz nach den jeweiligen Vorlieben ausgesucht werden können. Es gibt auch keine allgemeingültige Anleitung, wie man sich die ideale Kufe aussucht. Das ist sehr individuell und kann von Läufer zu Läufer ganz verschieden sein.
Die Zacken werden mit dem Sprungvermögen auch grösser. Je höher und je mehr Drehungen man springen will, umso stärker müssen auch die Zacken sein. Er bietet einem genügend Stabilität beim Einstechen, sodass man sich hoch genug abstoßen kann beim Absprung.
Die Größe der Zacken variiert ganz stark und ist Geschmackssache. Manche Läufer fühlen sich sicherer mit sehr großen Zacken, anderen sind sie eher im Weg. Hier gilt es, das richtige Auszuprobieren.
Es gibt eine Menge verschiedener Kufenmaterialien, die man aber nicht unbedingt durch das Laufen unterscheiden kann. Meistens ist nur die äusserste Schicht von Bedeutung, da sich hier vor allem die Qualität zeigt. Manche Kufen verkratzen schnell oder beschlagen die ganze Zeit, andere sind besser versiegelt oder sogar verchromt/vergoldet, wenn man es ganz ausgefallen haben möchte. Meistens sind goldene Kufen nicht unbedingt besser als alte und zerkratzte, das wichtigste ist in der Regel das Gewicht. Für besonders kleine Eisläufer empfiehlt es sich, die leichtesten Kufen zu nehmen. Ab dem Erlernen von Doppelsprüngen macht das Gewicht der Kufen extrem viel aus, man würde das kaum glauben. Wenn man besonders große Fuße hat, sollte man sich für leichte Kufen entscheiden, weil man dann flüssiger laufen kann und es leichter hat in den Sprüngen.
Das Wichtigste überhaupt ist der Schliff bei den Kufen. Man kann eine noch so gute Kufe haben – wenn der Schliff nicht passt, kommt man damit auch nicht weiter.
Gleich zu Beginn möchten wir darauf hinweisen, dass sich ein Eiskunstlauf oder ein Eistanzschliff ganz stark vom normalen Schliff unterscheidet, den ein Hobbyläufer beispielsweise braucht. Die Kunstlaufkufen sind etwas breiter als normale. Die Kufen sollten deshalb nur in einem Fachgeschäft geschliffen werden, welches sich wirklich auf Eiskunstlaufschliffe spezialisiert hat. Das ist sehr wichtig, denn eine kaputt geschliffene Kufe kann man niemals wieder herstellen.
Beim Eiskunstlaufschliff wird die Kufe leicht hohl geschliffen, d.h. von hinten gesehen wölbt sich die Kufen Unterseite ganz leicht nach oben. Noch viel wichtiger sind aber die Kanten der Kufen. Um das Gewicht voll auf eine Kante verlagern zu können, muss die Kante scharf geschliffen sein, damit man wirklich nicht wegrutscht. Ein Fachgeschäft kann einem die Kufen genau in der richtigen Stärke schleifen.

 

3) Checkliste:


­ Welche Schuhgrösse habe ich?
­ Welches Gewicht sollten meine Kufen haben?
­ Welches Niveau habe ich?
­ Welche Zackenform sollen die Schlittschuhe haben?
­ Welchen Schliff brauche ich und wie stark?
­ Wünsche ich bestimmte Extras? (Material, Farbe, Design, etc.)

AXEL

Der Axel ist der einzige Sprung, der vorwärts von der Aussenkante des Fusses abgesprungen wird. Die Landung erfolgt rückwärts auf der Aussenkante des anderen Fusses. Dabei wird eine halbe Drehung mehr durchgeführt als bei den anderen Sprüngen. Der dreifache Axel enthält also 3 ½ Drehungen. Der Sprung heisst eigentlich Axel-Paulsen, weil er nach dem norwegischen Eisläufer Paulsen benannt wurde. Der Axel gilt auch als Königssprung, da er der schwierigste Sprung.
 

BIELMANN PIROUETTE

 

Die Biellmann Pirouette ist eine Variante der Standpirouette, die große Flexibilität erfordert. Bekannt wurde sie durch die Schweizer Eiskunstläuferin Denise Biellmann.
 

CROSS ROLL

 

Schrittfolge mit wechselseitigem Übersetzen, vorwärts oder rückwärts. Immer Aussenkante, Aussenkante. Außenkante, das Spielbein schwingt von hinten nach vorn. In der Luft führt man eine halbe Drehung durch und landet rückwärts auf dem andern Bein.
 
 
 

DOPPELLUTZ

 

Vorbereitung Doppellutz     Absprung; Sprung Drehung,  Landung und sauberer Auslauf
 
 
 

DREIER SPRUNG

 

(engl.walz jump) – Der einfachste aller Sprünge hat  nur eine halbe Umdrehung. Diesen Sprung lernt Ihr Kind bei uns schon im Sternli 2. Mit einem Dreier dreht  man zunächst von vorwärts auf rückwärts und setzt dann auf das linke Bein vorwärts auswärts um. Der Absprung erfolgt ähnlich wie beim Axel von der Außenkante, das Spielbein schwingt von hinten nach vorn. In der Luft führt man eine halbe Drehung durch und landet rückwärts auf dem andern Bei

 

EULER

 

Anlauf auf dem linken Fuß rückwärts einwärts, mit dem rechten Fuß kurz ins Eis tippen, Absprung mit voller Körperdrehung in der Luft, Landung rückwärts auswärts auf dem rechten Fuß (oder spiegelbildlich).
 

FLIP

 

Anlauf auf dem linken Fuß rückwärts einwärts, mit dem rechten Fuß kurz ins Eis tippen, Absprung mit voller Körperdrehung in der Luft, Landung rückwärts auswärts auf dem rechten Fuß (oder spiegelbildlich).

 

 

 

FLUGI (SPIRALE)

 

Man gleitet auf einem Fuß wobei das freie Bein nach hinten gestreckt wird. In einer guten Spirale wird das freie Bein mindestens in der Hüfthöhe, kann aber natürlich noch höher, fast vertikal, ausgestreckt werden. Spiralen können vorwärts oder rückwärts gelaufen werden.

         

 

GEGENDREIER

 

Wechsel der Laufrichtung auf einem Bein von vorwärts nach rückwärts (über die Schlittschuhspitze) oder von rückwärts nach vorwärts (über die Ferse) mit Kantenwechsel und gegen die Rotation des Einlauf- bzw. Auslaufbogens  
 

HARTSCHONER

 

Diese Schoner können auf jeden Schlittschuh mittels einer Feder angepasst werden. Sie schützen die Kufen auch auf hartem Untergrund und sind sehr widerstandsfähig. Mittlerweile sind sie in allen Farben und Formen erhältlich, bis hin zu blinkenden Schonern, wenn man läuft. Nach dem Training sollten die Hartplastikschoner jedoch entfernt werden, weil die Kufe sonst darin rosten kann. 

 

HIMMELSPIROUETTE

 

Die Himmelpirouette ist eine sehr attraktive Variante der Standpirouette. Man lehnt sich zurück - Bein wie Spagat - und blickt beim Drehen auf die Decke. Die Vielzahl der möglichen Arm-, Rücken- und Beinpositionen ist nur durch die künstlerische Kreativität des Sportlers begrenzt.

 

INNENKANTE

Beim Eislaufen ist es sehr wichtig sauber von INNENKANTE auf die AUSSENKANTE wechseln zu können.

 
 

ISU - ELEMENTE                           

ISU-Wertungssystem für Eiskunstlauf und Eistanz
Das ISU Wertungssystem für Eiskunstlauf und Eistanzen (engl. ISU Judging System for Figure Skating and Ice Dancing) ist ein Dokumentensatz, der die Bewertung der von der Internationalen Eislaufunion (ISU) veranstalteten Wettbewerben im Einzellauf, Paarlauf und Eistanzenm regelt.
ISU - ELEMENTE Abkürzungen

 
 

KANTENLAUFEN

 

Das Kantenlaufen ist beim Eislaufen sehr wichtig. Nur so lassen sich die Sprünge sauber abspringen und auslaufen und der ganze Fahrstil sieht dynamisch und elegant aus.
 

KRÖNCHEN

 

Wird von den Kindern geliebt, ist eine Art Flieger, sieht aber sehr schön aus.

 

KÜR

Das Ziel und der grosse Wunsch aller Eisläufer ist es, dem Publikum eine schöne Kür auf selbst gewählte Musik zu präsentieren. Je nach Stärkeklasse ist die Kür Dauer unterschiedlich. In der Sternlikategorie dauert die Kür 2 Minuten, bei Interbronze 2.30 Minuten und bei Bronze 3 Minuten.
Bei Schweizermeisterschaftskatergorien fahren die Läufer ein Kurkür KP zwischen 2.30 - 2.50 Min. und eine freie Kür zwischen 3-4 Minuten.

 

LASSO

Hebefigur beim Paarlaufen. Der Partner hebt seine Partnerin Hand auf Hand während des Laufs über den Kopf und dreht sich mit ihr um die Körperachse.

 
 

LINKS ZUM THEMA EISLAUFEN



 

LUTZ

Absprung rückwärts von der Außenkante des linken Fusses mit Eintippen der rechten Fußspitze ins Eis; nach einer Drehung gegen die Rotationsrichtung des Anlaufs Landung rückwärts auswärts auf dem rechten Fuß (oder spiegelbildlich).



 

MOHOWK

Schritt mit halber Drehung, ohne Kantenwechsel, also von Innenkante auf Innenkante oder von Außenkante auf Außenkante.

 
 

MOND

Mit auswärts gespreizten Beinen auf den Innen- oder Außenkanten gelaufene halbmondförmige Figur. Variante: amerikanischer Mond

 

 

NOTEN

Wenn ein Eiskunstläufer ein Element durchgeführt hat, kennzeichnet es der Technische Spezialist, überwacht vom Technischen Kontrolleur, mit einem Punktwert (Grundwert). Jeder Preisrichter beurteilt dann die Qualität des Elements, den Grad der Durchführung. Der Gesamtgrad für die Ausführung eines Elementes wird als Mittel der Preisrichter berechnet. Durch Addition des Gesamtgrades zum Grundwert erhält man die Wertung des Elementes.

 
 

OFF-ICE-TRAINING

Das Training neben dem Eis ist oft genauso wichtig wie das Training auf dem Eis. Durch gezielte Übungen neben dem Eis kann man so Figuren auf dem Eis besser ausführen. Beim Off­Ice Training geht es in erster Linie darum, die Muskulatur zu stabilisieren und zu stärken, sowie die Kraftausdauer zu fördern. Besonders bei Sprüngen kann man z.B. die Absprungkraft trainieren. Link zu Office Training

 
 

PIROUETTEN

Beim Eislaufen sind die Pirouetten sehr wichtig. Je schneller sie gedreht werden, desto besser die Bewertung. Ausserdem gibt es Levels von 1 bis 4. Das Ziel ist also möglichst schwierige und originelle Pirouetten zu drehen. Folgende Pirouetten werden meistens im Programm vorgeführt:
- Standpiroutte
- Sitzpirouette
- Waagpirouette
- Himmelspirouette
- Königspirouette
- Perlenpirouette
- Spagatpirouette
- Bielmannpirouette
 

 

PFLEGETIPPS  1) Schlittschuhe  2)Sohle   3)Kufen   4) Hartplastikschoner   5)Softschoner   6)Kleider

 

1)Schlittschuhe

Das Leder der Schlittschuhe ist sehr grossen Belastungen ausgesetzt. Beim Training wird es gedehnt und ist auch immer nass. Aussen wird es nass durch das Eis (z.B. bei einem Sturz), innen wird es feucht wenn man schwitzt.
Deshalb sollten Schlittschuhe nach dem Training immer gut ausgelüftet werden. Dazu sollte man die Schnürsenkel etwas lösen, sodass man den Schuh gut aufspannen kann (wie wenn man ihn anziehen wollte). So können die feuchten Schuhe innen gut austrocknen und ein unangenehmer Geruch wird vermieden. Am besten nimmt man sie auch für etwa eine Stunde aus der Tasche, damit sie gut auslüften können. Nasses Leder sollte nie grosser Hitze ausgesetzt werden. Die Schuhe dürfen deshalb niemals auf die Heizung gestellt werden. Dann trocknet das Leder aus und wird spröde. Als Alternative kann man Zeitungspapier in die Schuhe stopfen, so trocknen sie auch schnell. Aussen sollten die Schuhe nach dem Training mit einem Lappen abgewischt werden.
Nach einigen Stürzen verliert das Leder je nach Modell seinen Glanz.
Von den Schlittschuhherstellern gibt es eigens Pflegeprodukte, um die Schuhe wieder zum Glänzen zu bringen. Da Schlittschuhe häufig nicht nur aus reinem Leder bestehen, sollte man keine herkömmliche Schuhcreme verwenden. Die originalen Herstellerprodukte sind genau für das jeweilige Material geeignet. Sie sind im Fachhandel erhältlich.

 

2)Sohle

Das Material der Sohlen ist sehr heikel. Meist sind es Kernledersohlen, die leider gerne Feuchtigkeit aufsaugen. Nach Möglichkeit sollte ein Nasswerden der Sohle so gut es geht verhindert werden. Ansonsten müssen die Sohlen nach dem Training trockengerieben werden. Besonders die Stellen, wo die Kufen befestigt sind, müssen trocken werden. Ansonsten können die Schraubenlöcher morsch werden und die Kufe hält dann nicht mehr gut. Der feste Halt der Kufe sollte immer wieder überprüft werden, da sich die Befestigungsschrauben auch selbst herausdrehen können.

 

3)Kufen

Auch die Kufen sind sehr heikel. Sie benötigen keine besondere Pflege, ausser nach dem Training gründlich abgetrocknet zu werden. Viel wichtiger ist der Schliff. Mindestens einmal pro Saison müssen die Kufen geschliffen werden. Um den Schliff zu schonen, muss man neben dem Eisfeld immer aufpassen, dass man auf Gummiboden läuft. Stein- oder Betonboden macht den Schliff kaputt und schädigt die Kufe dauerhaft. Um die Kufen zusätzlich zu schützen, gibt es spezielle Schoner.

 

4)Hartplastikschoner

Diese Schoner können auf jeden Schlittschuh mittels einer Feder angepasst werden. Sie schützen die Kufen auch auf hartem Untergrund und sind sehr widerstandsfähig. Mittlerweile sind sie in allen Farben und Formen erhältlich, bis hin zu blinkenden Schonern, wenn man läuft. Nach dem Training sollten die Hartplastikschoner jedoch entfernt werden, weil die Kufe sonst darin rosten kann.

 

5)Softschoner

Wenn die Schlittschuhe zuhause aufbewahrt werden, eignen sich Softschoner sehr gut. Sie sind innen meistens mit Frottee gefüttert, sodass keine Feuchtigkeit an die Kufe gelangen kann. Damit sind sie auch geschützt vor Schlägen oder Kratzern. In diesen Schonern zu laufen ist jedoch sehr schädlich für die Kufen. Sie sollten nur zur Aufbewahrung dienen.

 

6)Kleider

Viele Eislaufkleider sind sehr aufwändig mit Glitzersteinen, Glitzerstaub oder anderen Verzierungen ausgestattet. Häufig sind auch die Stoffe sehr wertvoll. Deshalb ist es ratsam, ein Eislaufkleid immer in einem Kleidersack im Schrank aufzubewahren. Wenn das Kleid schön hängt, fallen keine Glitzersteine ab. Auf keinen Fall sollte ein Eislaufkleid einfach in die Tasche gestopft werden nach dem Training.
Ist ein Kleid mal nass geworden, kann man es einfach am Bügel aufhängen und an der Luft trocknen lassen. Auf keinen Fall sollte man es in den Trockner werfen, da die meisten Leime der Glitzersteinchen bei hohen Temperaturen ihre Klebekraft verlieren.
Trainingskleider sind meistens waschbar (Etikette beachten), sofern keine Glitzersteinchen angeklebt sind. Bei beklebten oder bestickten Kleidchen empfiehlt es sich, nur eine chemische Reinigung zu machen, so bleiben die Kürkleider lange erhalten.



 

QUALIFIKATION

 

An Europa­ oder Weltmeisterschaften müssen sich die Teilnehmer vorgängig gemäss den ISU Bedingungen qualifizieren. Nach dem Kurzprogramm werden zur Kür ebenfalls nur noch die 24 Besten zugelassen.
 

RITTBERGER

 

Diesen Spring lernt ihr in Stern 4.
Der Rittberger (oder Loop wie er auch genannt wird), wird 1fach bis 4fach gesprungen werden.

 

SALCHOW

Salchow ist ein sog. Kantensprung, er wurde nach seinem Erfinder, dem schwedischen Eiskunstläufer Ulrich Salchow, benannt. Er wird rückwärts von der Innenkante des Fusses abgesprungen und rückwärts auf der Aussenkante des anderesn Fusses gelandet. Der Sprung wird in der Kür als einzelnes Element sowohl als Einfach-, Doppel -, Dreifach und zuweilen bereits auch als Vierfachsprung gezeigt.


 

SEV - TESTS

STERNTEST

 

SITZPIROUETTE

 

Die Sitzpirouette ist ebenfalls eine sehr wichtige Figur und wird meistens schon sehr früh gelernt. Dabei wird besonders die Oberschenkelmuskulatur benötigt. Die Schwierigkeit besteht darin, das Gleichgewicht zu halten in dieser Position. Häufig fallen Anfänger nach hinten oder zur Seite, wenn die Drehungen langsamer werden. Die Hände sind vorne meistens verschränkt und helfen so der Findung des richtigen Schwerpunktes. Bei der Sitzpirouette "hockt" der Eiskunstläufer auf einem Bein.

         

 

SPAGATPIROUETTE

 

  Die Spagatpirouette ist sehr speziell und sieht besonders atemberaubend aus. Das Besondere daran ist, dass das Spielbein hier ausnahmsweise vorne bzw. seitlich hochgenommen wird. Dadurch wird der Schwerpunkt des Läufers sehr stark verändert. Zudem ist es enorm schwierig, das Spielbein trotz der Fliehkraft so weit nach oben zu bekommen. Dadurch wird der Schwerpunkt des Läufers sehr stark verändert. Zudem ist es enorm schwierig, das Spielbein trotz der Fliehkraft so weit nach oben zu bekommen.


                                                                                                                                
   
 

SPREIZSPRUNG

  Der Spreizsprung ist ein Verbindungssprung. Man läuft rückwärts auf der Innenkante des einen Fusses, tippt kurz mit dem anderem Fuss ins  Eis und springt mit halber Körperdrehung in die Luft, dann spreizt oder grätscht man die Beine und landet vorwärts auf einem Fuss.              
        
                                                                                                                       
   
 

SPRUNGFOLGE

  Eine Sprungfolge besteht mindestens aus zwei Sprüngen zwischen denen ein Fusswechsel oder Umdrehungen durchgeführt werden.
   
 

SPRUNGKOMBINATION

  Eine Sprungkombination besteht aus mindestens zwei Sprüngen, die unmittelbar nacheinander folgen. Der zweite Sprung wird von der gleichen Kante abgesprungen auf der der erste Sprung landete (d.h. es gibt keine Umdrehungen oder Fusswechsel zwischen den Sprüngen).
 

 

WAAGEPIROUETTE

 

Die Waagepirouette zählt auch zu den elementaren Figuren. Sie ist zwar eine eher langsamere Pirouette, allerdings benötigt man dafür ein sehr gutes Gleichgewicht. Die Drehposition ist von Anfang an wie bei einem Flieger. Der Oberkörper kann wahlweise parallel zum Boden sein (Blick nach unten) oder seitlich (Blick zur Bande). Die Arme können verschränkt, ausgestreckt oder gebogen sein - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Waagepirouette eignet sich gut als Kombinationspirouette. Darauf folgen kann z.B. eine Sitzpirouette oder eine andere. 

 

WETTKAMPFVORBEREITUNG